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@lemke.steffi
Die Übernutzung, Überhitzung und Eutrophierung uns Die Übernutzung, Überhitzung und Eutrophierung unserer Meere ist eine Bedrohung für Mensch und Natur. Artenvielfalt und Fischbestände gehen immer weiter zurück, es drohen mehr sauerstoffarme Todeszonen im Meer. Die Ostsee ist zu 100 Prozent eutrophiert. Die Meereserhitzung verschärft das Problem, weil es die Algenblüte noch weiter beschleunigt. 

An diesem Zustand ist ein „Aktionsplan Meer“ zu messen. Ob die massive Eutrophierung mit dem darin beschriebenen Modellprojekt gestoppt wird, muss aber bezweifelt werden. Hierfür braucht es in erster Linie ein Umdenken der aktuellen Bundesregierung, die die Auswirkungen der Überdüngung bisher ignoriert. 

Maßnahmen wie das Tracking von Fanggeräten gegen die weitere Plastikvermüllung und zum Schutz der Meeressäuger sowie die Fortsetzung der Arbeiten zur Bergung von Altmunition sind absolut unterstützenswert.
🌬️ Endlich mal wieder durchlüften! Die Temperatur 🌬️ Endlich mal wieder durchlüften!

Die Temperaturen sind wieder erträglicher – zumindest zeitweise.

Doch unsere Meere und ihre Bewohner können nicht einfach das Fenster öffnen: Nord- und Ostsee sowie das westliche Mittelmeer sind weiterhin massiv überhitzt. Teilweise liegen die Wassertemperaturen bis zu 6 °C über dem langjährigen Durchschnitt.

Diese marine Hitzewelle bleibt nicht ohne Folgen – für Ökosysteme, Fischbestände und unser Klima. Die Folgen der Überhitzung der Meere sind nicht auf das Leben im Wasser beschränkt, sondern haben direkte Auswirkungen auf uns Menschen. 

Meerestiere und Ökosysteme geraten unter Stress, die Fischerei leidet unter sinkenden Beständen und veränderten Artenzusammensetzungen. Extremwetterereignisse werden begünstigt, die Klimakrise verstärkt sich.

Klimaschutz ist kein Thema für später. Er entscheidet schon heute darüber, wie lebenswert unsere Zukunft wird. 🌍💚
🔥In Berlin wurde mit 39,9 Grad Celsius der Hitzere 🔥In Berlin wurde mit 39,9 Grad Celsius der Hitzerekord geknackt, in meiner Heimatstadt Dessau-Roßlau kletterte das Thermometer am Sonntag bis auf 39,1 Grad Celsius. In Drewitz, Sachsen-Anhalt, wurde am Samstag mit 41,5 Grad der deutsche Temperaturrekord seit Beginn der Wetteraufzeichnungen verzeichnet. 

🌡️Straßenbahnschienen schwammen in ihren geschmolzenen Gleisbetten. Menschen strömten in die Freibäder, suchten jegliche Abkühlung, die sie finden konnten. Besonders in asphaltierten Großstädten ist diese jedoch oft rar gesät. Der Austausch mit der Baumpflanzenden Gesellschaft e. V. für mehr Stadtgrün am letzten Freitag bot mir die beste Gelegenheit, um über ein Konzept zu sprechen, dass ich während meiner Zeit als Bundesumweltministerin bereits vorangetrieben habe: Die Schwammstadt.

🧽Unsere Städte müssen gegen die Auswirkungen der Klimakrise gefeit sein. Wir müssen das Wasser konsequent in der Fläche halten - einerseits, um bei Starkregen weniger anfällig für Hochwasser zu sein, andererseits, um bei Trockenheit dieses Wasser wieder abzugeben und zu nutzen. Dass durch die Eigenschaften der Schwammstadt die Widerstandsfähigkeit gegen Hitzespitzen, wie wir sie dieses Wochenende hatten, steigt, ist nur ein Effekt dieses großartigen Konzepts.
💪 In diesen Tagen historischer Juni-Hitze hatte ic 💪 In diesen Tagen historischer Juni-Hitze hatte ich das Vergnügen den neu gegründeten Dachverband der @baumpflanzende_gesellschaft zu treffen. Deren Ziel ist die Stärkung ehrenamtlicher Baumpflanzaktionen in ganz Deutschland. 
Bereits letztes Wochenende konnte ich mich mit der Mitgliedsorganisation @otto_pflanzt an ihrem Stand beim Zukunftstag in der Hyparschale in Magdeburg dazu austauschen, welchen Herausforderungen sie sich gegenübersehen.
Dieses Engagement ist enorm wichtig, und unsere Wege werden sich nicht das letzte Mal kreuzen. 

☀️ Besonders bei den für heute prognostizierten Hitzespitzen von bis zu 36 Grad Celsius in Berlin ist es wichtig, über Stadtgrün zu sprechen und ganz praktisch etwas dafür zu tun. Unsere Städte müssen als Schwammstädte gedacht, entsiegelt und mit mehr Stadtgrün versehen werden. Das Regierungsviertel ist ein Negativbeispiel für versiegelte Flächen, die einen hautnah spüren lassen, welchen immensen Beitrag zur Lebensqualität ein gesunder Baumbestand in unseren Städten leistet. Im "Parlament der Bäume" neben den grauen Betonbauten erlebt man genau, welche Wirkung gesunde Grünflächen im Vergleich zur versiegelten Umgebung haben. Hier konnten wir kurz durchatmen.

👉Ach, und wer das "Parlament der Bäume" noch nicht kennt, sollte in der nächsten Sitzungswoche auf meinem Kanal vorbeischauen 🍿

🌳Bäume senken die Umgebungstemperatur um bis zu 5 Grad Celsius und sind unersetzliche Verbündete im Kampf gegen die Folgen der Klimakrise. Mit so engagierten zivilgesellschaftlichen Akteuren wie der Baumpflanzenden Gesellschaft können wir unsere Städte krisenfester gestalten, und Natur- und Klimaschutz ganz konkret mit mehr Lebensqualität und Gesundheitsvorsorge verbinden.
Heute diskutiere ich mit @alekstrajce vom albanisc Heute diskutiere ich mit @alekstrajce vom albanischen Umweltverband PPNEA (@ppnea ), Gresa Hasa vom Center for Southeast European Studies, Graz & Gabriel Schwaderer von Euronatur (@euronatur) bei der Südosteuropa-Gesellschaft (@suedosteuropagesellschaft) zu den Flamingo Protesten in Albanien. 

Schon 2019 bei meinem ersten Besuch der Narta-Lagune im Vjosa-Delta war ich begeistert von der atemberaubenden Natur und den Menschen, die sich dort für den Erhalt ihrer Heimat einsetzten. Es ist absolut beeindruckend, wie Woche für Woche tausende Menschen standhaft gegen die Naturzerstörung und Korruption protestieren.

Die Europäische Kommission sollte sie unterstützen und mit den zuständigen Behörden in Kontakt treten, denn die Baupläne gefährden letztendlich sogar den EU-Beitritt Albaniens.

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